Behrens Kommunikationstechnik
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Behrens Kommunikationstechnik
Achim Behrens
Schenkendorfstraße 17
90455 Nürnberg

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Swissphone SWIBOS

Das Alarmierungs- und Benachrichtigungs-System für die BOS

Der richtige Weg in die Zukunft der BOS

Die öffentliche Sicherheit hat weltweit an Publizität und an Bedeutung gewonnen. Die Gründe dafür liegen nicht nur in der Thematisierung dieser Inhalte im politischen Umfeld, sondern vor allem auch bei den Errungenschaften der Kommunikationstechnologien.

Damit die Organisationen der öffentlichen Sicherheit den veränderten Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind, müssen die Kommunikationssysteme dem Stand der Technik angepasst werden. Dies gilt sowohl für die Alarmierung, als auch für die Datenkommunikation.

Entwicklung der Alarmierung bei den BOS

Der Technologiewandel im letzten Jahrzehnt hat die BOS in ihren Strukturen nicht unerheblich beeinflußt. Die klassische Sirenenalarmierung der 50er und 60er Jahre ist uns zwar allen noch in Erinnerung, sie hat jedoch in der Zwischenzeit weitgehend an Bedeutung verloren. Als weitere Informationsmöglichkeit für Einsatzkräfte stand noch das Telefon mit Impulswahl zur Verfügung. Dieses Medium erlaubte zwar eine direkte Sprachkommunikation zwischen zwei ortsgebundenen Teilnehmern, eine Datenkommunikation nach heutigem Sinne war nicht möglich.

Durch welche Technologien wurde nun der Kommunikationswandel eingeleitet? In den 60iger Jahren wurde bei den BOS schrittweise die mobile Sprachkommunikation auf dem 4m-Band eingerichtet. Damit war es nun erstmals möglich, zwischen der Leitstelle und den mobilen Einsatz-kräften eine Kommunikation aufzubauen. Durch die 5-Ton-Kennung in den Endgeräten war es auch möglich, Teilnehmer gezielt zu erreichen. Es lag daher nahe, die Möglichkeiten der Kennungsauswertung für die Alarmierung von Einsatzkräften mit zu verwenden; eine anfänglich praktikable Methode, die aber im Einsatzfall schnell zu einer Überlastung der Sprechkanäle führte.

Aus dieser Erkenntnis heraus, hat man Ende der 80iger Jahre nach neuen Möglichkeiten zur Alarmierung der Einsatzkräfte gesucht. Die Verwendung eines Industriestandards war angebracht, damit wirtschaftliche Überlegungen ihren Niederschlag finden konnten. Das wenige Jahre alte digitale Rufverfahren nach dem POCSAG-Code schien für die Alarmierung geeignet und führte letztendlich Anfang der 90iger Jahre zur Einführung der digitalen Alarmierung bei den BOS in Deutschland. In einem Zeitraum von zehn Jahren wurden ca. 25% aller Landkreise in Deutschland mit einer Digitalen Alarmierung im 2m-Band ausgerüstet, die überwiegend von den Feuerwehren genutzt wird. Durch die Integration der Rettungs-organisationen in integrierte Leitstellen nutzt auch diese BOS-Gruppe zunehmend die Möglichkeiten der digitalen Alarmierung, zumal diese Technik die Übertragung von Textnachrichten ermöglicht.

Technologiewandel im öffentlichen Bereich

Parallel zu dieser Entwicklung auf dem Funksektor hat sich in der öffentlichen Telekommunikation ein gravierender Technologiewandel vollzogen. Mit Beginn der 90iger Jahre wurde im Festnetzbereich die ISDN-Technik eingeführt, womit auch gleichzeitig das Zeitalter der Datenübertragung eingeleitet wurde. Parallel zur Entwicklung der Bürokommunikation wurde das Internet geschaffen, das letztendlich einen globalen Informationsaustausch von Sprache und Daten ermöglicht.

Fast zeitgleich begann das Zeitalter der mobilen Kommunikation für den öffentlichen Bereich. Mit dem Übergang vom analogen C-Netz auf das digitale D-Netz wurde ein Standard geschaffen, der inzwischen die europäischen Grenzen weit hinter sich gelassen hat. Auch diese Technologie ermöglicht die Übertragung von Sprache und Daten gleichermaßen.

Mobilisierung von Einsatzkräften der BOS

Unter Berücksichtung der zur Verfügung stehenden Technologie können aus heutiger Sicht Einsatzkräfte der BOS wie folgt benachrichtigt werden:

Technologie Bemerkung
5-Ton Mobile Alarmierung im 4m-Bereich. Kollision mit Sprechfunk. Diese Technologie wird nicht mehr weiter entwickelt.
Digitale Alarmierung Mobile Alarmierung im 2m-Bereich. Vom Sprechfunk getrennt
Telefon (Sprache) Ortsgebundene Sprachkommunikation über öffentliches Netz
Telefon (GSM) Mobile Sprachkommunikation über öffentliches Netz
Textmeldungen (GSM) Mobile Datenkommunikation über öffentliches Netz
Fax Ortsgebundene Datenkommunikation
E-Mail Ortsgebundene Datenkommunikation

Für den sicherheitsrelevanten Bereich sind die öffentlichen Kommunikationswege nur eingeschränkt nutzbar, wie z.B. die Katastrophe in Eschede gezeigt hat. Die begrenzte Anzahl der zur Verfügung stehenden Übertragungskanäle hat dort sehr schnell zu einer Überlastung der mobilen Netze geführt. Damit sind solche Kommunikationswege für die BOS nur bedingt geeignet.

Alarmieren und Informieren sind unterschiedliche Anforderungen

Hinter den Begriffen "Alarmieren" und "Informieren" verbergen sich unterschiedliche Grundanforderungen. Mit Alarmieren werden Schnelligkeit und Kürze verbunden, beim Informieren ist der Informationsinhalt umfangreicher auf Kosten der Schnelligkeit. Aus diesen Anforderungen heraus lassen sich die dafür geeigneten Informationswege ableiten.

Das SWIBOS-Konzept - die integrierte Lösung

Ziel der Überlegungen war es nun, den BOS, Behörden und Kommunen eine bedarfsorientierte, modulare Gesamtlösung für deren vielfältigen Kommunikationsaufgaben anzubieten. Dies erfordert eine flexible Handhabung der erforderlichen Organisationsdaten, damit die Informationswege optimal genutzt werden können.

SWIBOS besteht aus drei voneinander unabhängigen Einheiten, die bei Bedarf zu einem Gesamtsystem integriert werden können:

ARIGON

Die Softwarelösung für

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Digitale Alarmierung

Das Digitale Funknetz für die BOS

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RapidReach

RapidReach® - Das automatische Benachrichtigungssystem für Telefon, Handys, SMS, Fax...

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Je nach den gestellten Anforderungen können diese Funktionseinheiten einzeln oder im Verbund genutzt werden. Damit werden heute schon die Anforderungen der BOS an eine zeitgemäße Kommunikation erfüllt.

Wir begleiten Sie auf dem Weg in die Zukunft

Unsere jahrzehntelange Erfahrung, die Nähe zur Entwicklung und Produktion, wie auch die Praxis im Aufbauen und Betreiben von Alarmierungsnetzen befähigen uns, Sie mit allen Stufen der Investitionsentscheidung, der Planung und stufenweisen Realisierung Ihrer Sicherheitskommunikationen professionell und beratend zu begleiten.

Aktualisieren und verbessern Sie Ihre Alarmierung und Kommunikation jetzt

Keinerlei Gründe sprechen -aus den heutigen Erkenntnissen und Entwicklungsperspektiven- für einen Investitionsstopp in der Alarmierung und Benachrichtigung. Viele Gründe sprechen jedoch gegen eine Vernachlässigung der heute verfügbaren Funktionalität.

Ihre Systemlösung nach Maß

Die modulare Struktur des SWIBOS-Konzeptes ermöglicht eine Integrationslösung nach Maß, die sich an Ihren Bedürfnissen orientiert. Durch die Verteilung der einzelnen Systeme auf dezentrale Einheiten haben Sie zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit, da im Störungsfall einer Funktionseinheit die jeweils anderen Systeme immer noch einsatzfähig sind.

Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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